Sonntag, 15. April 2018

Kriegsgrund Nr. 1 Überbevölkerung / Youth Bulge

Das Buch "Söhne und Weltmacht" hat meine Weltsicht auf den Kopf gestellt. Seine Aussage: Viele Kriege entstehen durch Bevölkerungsdruck. Ideologien wie z.B. Koran sind bloss ein Vorwand.

Vorab ein Wort an alle Überbevölkerungs-Skeptiker: Ich weiss aus der Doku „Population Boom“, dass die Welt global gesehen vielleicht gar nicht überbevölkert ist. Mag sein, dass es weltweit keine Überbevölkerung gibt. Was es aber sehr wohl gibt ist gebietsweise Überbevölkerung: Ein(e) Volk(sgruppe) wächst schneller als das/die andere Volk(sgruppe) und dort entsteht Reibung.


Söhne greifen nach der Weltherrschaft – Terrorismus demographisch erklärt

das Buch „Söhne und Weltmacht“ hat mich sehr beeindruckt. Exemplarisch (Tschetschenien, Albanien) zeigt Dr.Dr. Gunnar Heinsohn auf, dass Religion & Ideologie meist nur eine Ausrede zum Töten ist. Wenn Du der siebte Sohn von sieben Söhnen bist, bist Du „überflüssig“. Youthbulge, Jugendüberschuss. Staaten wo das Durchschnittsalter unter 30 ist. Dieses harte Schicksal der Arbeitslosigkeit haben viele in der dritten Welt. Dann bleibt nur: Die Vätergeneration töten und die Brüder töten, die die guten Posten im Militär und Staat besetzen = Bürgerkrieg. Oder Aggression gegen Aussen: die Landesgrenzen erweitern. Als Rechtfertigung gräbt man den Koran aus, oder irgendein Manifest.

-Hitler forderte mehr „Lebensraum“ (O-Ton) für sein Volk, wo eine Frau 6 Kinder hatte.

-der „grundlose“ Zürcher Globuskrawall / Opfernhauskrawall („züri brännt“) geschah in einem geburtenstarken Jahrgang

-Schweizer verkauften ihre Söhne als Söldner / Reisläufer in einer Zeit als sie zu viele Söhne hatten. Mit Heldentum hat das nichts zu tun.

Der Friedensforscher Dr.Dr. Gunnar Heinsohn stellte die Theorie auf, dass die meisten Kriege durch Geburtenüberschuss verursacht werden. Dazu später mehr, das braucht einen eigenen Beitrag.

Der Marxist Slavoj Zizek sagt ebenfalls, dass Faschismus durch Umstände entsteht:

For example, I made the simple test: When Martin Luther King, half a century ago, was fighting against racism — for the rights of the blacks — he practically never used the term ‚tolerance.‘ We use it today. Why? Because we live in what I call a post-political society: The main problems we have are perceived as cultural problems and so on, and so everything becomes a matter of tolerance.

Zizek kritisiert die „Ideology of Tolerance“. Die Linken verlieren sich in Identitätspolitik, als wäre alles übel der Welt nur die Folge eines Catcalls oder Blackfacings. Währenddessen finden KRIEGE statt, und dagegen geht keine auf die Strasse!







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